Attentione: To read the history you need a lot of time!!!Tja - wie fangen wir jetzt am Besten an?!? ... Angefangen hat alles mit einer guten Schulfreundschaft zwischen Micha (Burgi) und Jan (Grützer). Wir zwei lernten uns kennen und merkten sofort, dass wir die gleichen musikalischen Vorlieben hatten - HEAVY METAL ... in allen Bereichen. Irgendwann haben wir beschlossen, etwas ganz eigenes auf die Beine zu stellen und der existierenden Band-Scheiße im vogtländischen Reichenbach musikalisch die Fresse zu polieren. Burgi meldete sich in der Musikschule Reichenbach an und merkte aufgrund seines überaus coolen Gitarrenlehrers (... Hallo Fischi!!!! Great smoking Guitar-Player!!!....), dass er in einer Band spielen will. Gesagt - getan, Grützer und Burgi gründeten 1996 ein namenloses 2-Mann-Projekt (ohne Gesang, nur Gitarre und Keyboard, Bass und Drum programmiert). Und so nisteten wir uns in Burgi`s Garage ein und probierten uns an ersten Songideen, die wir dann aufgrund eines glücklichen Zufalls im Bergkeller Reichenbach im Vorprogramm von Taylor auf unschuldige Leute (... vergleichen wir das ganze mal mit blutrünstigen Pitbulls im Anmarsch auf einen Kindergarten... hahaha...) loslassen durften. Die Resonanz dieses ersten kleinen Auftrittes war schon ganz ordentlich, zumindest was das Publikum anbelangt hatte. Bis heute bezweifeln wir, dass Uwe (Besitzer des Bergkellers) uns so richtig "geil" fand und uns den "ach, ich bin doch nicht konservativ eingestellt" vorspielte. . . . ja, also nach Bergkeller wurde es dann doch schon erst mal ganz schön ruhig, weil Grützer in unserer Schule einfach zu mies war, und somit es dort auch nicht geschafft hätte. Ein Schulwechsel, als Möglichkeit erkannt (was im Nachhinein auch gut so war), zerspaltete das musikalisch Begonnene und legte das Projekt auf Eis. Es vergingen nun in der Zwischenzeit immerhin 2 Jahre bis Burgi wieder mal auf die Idee kam, wir sollten wieder mal was machen. Grützer war sofort wieder dabei. Die 2 Jahre auf dem musischen Gymnasium hatten Ihn mittlerweile auch die nötigen theoretischen Kenntnisse gebracht. Nur, da war wieder eines unserer alten Probleme, gleichzeitig auch das größte. Wo zum Teufel können wir Proben, wo bekommen wir Musiker her und wer verschafft uns das dazu passende nötige Kleingeld? Ein beschissenes Problem, was wahrscheinlich jede Band schon mal gekannt hat. Tja, das mit dem Geld ... da gab es schon jemanden, der uns finanziell unterstützen wollte jedoch mit so ner billigen Leier kam wie "ich sterbe an Krebs" oder "ich hab doch gar keine Freunde". Wie wissen heute, warum er keine Freunde hat. Sackgänger und Schwule passen nun mal nicht zu uns. Mehr möchten wir dazu nicht sagen. Wenigstens fand man Musiker. Andi und Andrè. Zwei dufte Typen. Andrè am Drum und Andi als Gitarre2. Grützer wechselte je nach Laune eben mal zu den Keys oder Bass... der Burgi unverändert an der Gitarre. Und dann kam noch der Kai. Eigentlich ein Gitarrist, der dann jedoch ziemlich schnell zum Gesang wechselte. Nun, man sollte meinen, man wäre ja jetzt vollständig - und man staune - man war es auch. Eines von den alten Problemen (die Frage der Musiker) war geklärt. Welch Erleichterung. Nur was war mit einer Probemöglichkeit und was war mit Geld für das nötige Equipment? ... eine Probemöglichkeit wurde auch noch gefunden. In diesem Sinne möchten sich Burgi und Grützer beim gesamten "Chronical Moshers" in Cunsdorf bedanken. (Jungs, ihr seid echt ok. und äähh ... Bachi ... ist es wahr, dass Morbid Angel jetzt "Daylight" von den NoAngels covern wollen?). Also nisteten wir uns im Chronical Moshers recht gemütlich ein und versuchten mit Andi, Andrè und Kai was auf die Reihe zu bekommen. Das ging ja einige Male ganz gut - jedoch nur bis zum ersten Stromausfall. Tja, soll bekanntlich bei einer Bruchbude mitten im Gestrüpp mal vorkommen. Nur, was jetzt tun? Andrè`s Vater war in Reichenbach stellvertretender Direktor des Goethe-Gymnasiums und so trauten wir unseren Augen bzw. unseren Ohren nicht als Andrè zum Telefon griff und mal einfach so zwischendurch seinen Papi angerufen hat ob wir mal eben in die Turnhalle können. Was? Wir? Damals in der Schule Tag für Tag Pisse gepaukt und jetzt in der Turnhalle die Pflege der Religion Heavy-Metal? Riesen Vorfreude, aber totaler Schwachsinn. Das Drum hat gehallt und geschrien, die Gitarre klang einfach nur Scheiße und der Gesang wie Heidi beim masturbieren. Also, das Problem Probemöglichkeit war ja dann wohl doch noch nicht ganz so abgehakt wie wir erst dachten, denn im Chronical Moshers konnten wir unmöglich weiter proben, da es in der Bude arschkalt war, man nix stehen lassen konnte und man nach der Probe den ganzen Schlamm vom Sportplatz an den Schuhen kleben hatte. Und wie sah es bis dahin musikalisch aus? Naja, irgendwie zeichnete sich schon damals ab, dass Burgi und Grützer einfach andere Vorstellungen hatten wie Andrè, Andi und Kay. Musikalisch konnte man also auch nicht wirklich sagen, dass wir alle 5 auf einer Wellenlänge lagen. Das war aber trotzdem erst mal egal. Man hatte Spaß am spielen und somit spielte man (auch wenn es immer nur "The Unforgiven" von Metallica war. Man gab eben sein Bestes. Und dann war es soweit. Dank Burgi und seiner Beziehung (also nicht irgendwie sexuell oder so) zu Jugendbetreuerin Elvira Menge. Er klagte ihr unser Leid zwecks Proberaum usw. und siehe da... wir müssen sagen, diese Frau ist einfach spitze und Ihr haben wir zum größten Teil unsere Band zu verdanken. Sie hatte für uns einen Proberaum. Von außen sah das Gebäude in der Altstadt von Reichenbach schon ganz schön mitgenommen aus und als wir dann auch noch erfuhren, dass im Erdgeschoss ein Club rechtsradikaler Jugendlicher (JC Lila Pause) existiert, hatte so jeder von uns eine gehörige Portion Misstrauen aufgelegt. Wir entschlossen uns dennoch den Raum zu begutachten. Der Raum war klein und sah heruntergekommen aus, aber nach langem Überlegen trafen wir dann die Entscheidung, mit unseren Verstärkern (welche mehr Lautsprecher als Verstärker waren) und mit unseren Gitarren dort einzuziehen. Er musste renoviert und gestaltet werden. Burgi und Grützer hatten an der Sache einen riesigen Spaß. Man hatte Teppich gekauft, Farben, Lacke, Poster besorgt, Werkzeug herangeschleift, Sofa`s, Sessel und sogar einen gefliesten Tisch aufgetrieben und alles mit einem riesigen Vergnügen eingerichtet. Sogar Kleinigkeiten wie Kaffeemaschine oder Wasserkocher, Geschirr, Fit und Handtücher - an alles hatten wir gedacht. Auf diesem Wege: ARTLESS dankt Elvira von ganzem Herzen. Der Proberaum war nun fertig. Man konnte sich echt nicht beklagen. Er sah echt geil aus. Hunderte von Postern und dunkelrotes Licht (heute 2 mal 300Watt Bühnenscheinwerfer). Man verlor auch recht schnell die Angst vor den Jungs aus der Lila Pause. Später sind einige von Ihnen zu recht ordentlichen Kollegen geworden. Wir hatten jetzt zu unserer Zufriedenheit einen Proberaum. Sehr schön. Dank Burgi und Elvira. Die Miete war auch erträglich, ja schon fast geschenkt (wenn man bedenkt, dass man immer alles stehen lassen konnte, es immer warm war, ein Waschbecken im Proberaum und Toiletten im Hof vorhanden waren). Geld? Geld war immer noch keins da. Wir starteten eine Aktion, nach Sponsoren zu suchen. Gefunden hatte man niemanden. Außer ein Autohaus. Autohaus Zeidler in Reichenbach. Nochmals vielen Dank und als Anerkennung Werbung über`s Internet (hier gibt es die geilsten Autos). Von dem erhaltenen Geld kauften wir uns Zubehör, welches nötig war und wir uns es sonst nicht leisten hätten können. Dann lief es - mit der Musik - und lief und lief und lief immer schlechter immer schlechter immer schlechter. Burgi und Grützer kotzte die Situation langsam richtig an, wobei ich bis heute glaube, dass der Rest der Sippe auch nicht so recht glücklich war. Es hatte irgendwann schon direkt irgendwelche Spannungen gegeben, mit unzähligen sinnlosen Aussprachen wie es denn nun weitergehen soll. War alles sinnlos und so standen irgendwann Burgi und Grützer wieder alleine da. Aber diesmal mit Proberaum und Burgi hatte in der Zwischenzeit sich den Peavy Bandit 112 gekauft. Und? Gebracht hat es uns am Anfang auch nichts, denn jetzt hatten wir kein Drum mehr - und gleich gar nicht einen Drummer und uns fehlten wieder Musiker. Einfach nur zum Lolln!!! Wir probierten dann in der Zeit, wo wir nur zu zweit waren wieder einige Musiker durch aber das eine kann man wissen. Nirgendwo auf der Welt gibt es wahrscheinlich so viel Ratten die Mucke machen wollen wie in Reichenbach. Was wir in der Zeit erlebt haben....ist mir echt peinlich in Reichenbach zu leben. Sauerkraut!!! (Sorry, aber erschießt euch lieber gleich selber ehe Ihr noch an Hirnschlag sterbt - ach so ... welches Hirn?Tschuldigung).... dem Kommentar gehört Ihr aber nicht dazu - Kai, Andrè und Andi! Dann hatte Burgi vor der Videothek in Reichenbach einen alten Schulkameraden wiedergetroffen. Er hieß Lutz und Burgi erzählte ihm, dass wir auf der Suche nach neuen Musikern wären. Lutz war sofort dabei. Er freute sich riesig und Burgi und Grützer dachten auch, dass er von seiner ganzen Art zu uns passen würde. Lutz sagte dann zu einem riesigen Überraschen, dass er sogar noch einen guten Gitarristen kennt. Er hieß Micha - heute überall unter JEDY bekannt - der Mensch ist echt eine Sache für sich. An irgendeinem Tag verabredeten wir uns zu viert und laberten bei 1-10 Bierchen. Also aufgrund des Alkoholkonsums der Beiden würden sie auf jeden Fall zu uns passen dachten Burgi und Grützer. Lutz war groß mit langen Haaren. Wir dachten, er würde wirklich einen guten Frontmann abgeben. Der Micha, ja der Jedy, den kann man nicht beschreiben, den muß man einfach gesehen haben. Also hatten wir jetzt 2 Gitarren, 1 Gesang und Grützer spielte entweder Bass oder eben Keyboard. In der Besetzung versuchten wir eine Weile unser Glück. Wir verstanden uns echt prima aber so richtig wollten keine Songs entstehen. Das lag aber mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit auch daran, dass wir immer noch kein Drum hatten. Irgendwann musste sich Grützer dann wenigstens entscheiden, ob er nun Bass oder Keyboard spielen will. Er entschied sich für Bass und Burgi holte sich seine kleinere Schwester, Claudi (HAIL!!!), an`s Keyboard, die Keyboard gelernt hatte. Wir brauchten kein kompliziertes Keyboard, sondern nur die Melancholie in den Sounds. Im Endeffekt waren wir nun wieder 5 Leutchen auf der Suche nach einer Band. Zwischendurch starteten wir einen Versuch mit Nicole aus Zwickau, die wir als Sängerin haben wollten, aber aus irgendeinem Grund (sei es die Entfernung oder weil bei uns noch nicht so richtig was lief) kam sie irgendwann einfach nicht mehr. Wir haben jedoch heute noch recht guten Kontakt und (besonders Grützer) ARTLESS grüßt sie auf diesem Wege ganz herzlich. Durch Burgi und seiner Ausbildung hatten wir irgendwann die Möglichkeit gehabt, vom Landratsamt einen anteiligen Zuschuss für unsere Musikband zu erhalten, was wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen hatten. Von dem erhaltenem Geld kauften wir uns von unserer Nachbarband "SixTogether" ein gebrauchtes Schlagzeug, jedoch in einem Top-Zustand, ab. Nun gewann alles irgendwie an Form. Die Claudi an den Keys, der Burgi an der Gitarre, der Lutz hinterm Mikro und ... und der Micha kaufte sich einen Bass, übernahm The Dark Voice von ARTLESS und nun blieb keiner mehr außer Grützer für das Drumming. Der konnte das zwar nicht - wollte es aber unbedingt lernen. Und zu aller Leute Überraschung - das ging auch recht fix. Gesagt getan. Alle hatten nun ihren Platz und ihre gleichberechtigte Stimme in der Band. Schon nach wenigen Wochen hatten wir nach einigen Umlegen der Probezeiten schon so etwas wie ein erstes Konzept eines Songs. Lutz dachte sich die Texte aus und sang einfach zu der Musik, die sich Grützer mit Burgi ausgedacht hatte. Und man konnte es kaum glauben. Der lange und steinerne Weg hatte sich gelohnt. Wir hatten doch tatsächlich "Why", unseren ersten Song fertig. Wir waren so begeistert und gingen so an dem Song fest, dass wir ihn unzählige Male spielten. Nun war der Stein für eine Neue Band namens ARTLESS gelegt, welche schon mit "Why" den Grundgedanken einer besonderen Art von Heavy Metal erschaffen hatte. Dieser Art von Musik ist ARTLESS bis heute treu geblieben. ARTLESS ist in Reichenbach und Umgebung ein umstrittener Bandname, der allerdings langsam Aufsehen erregt. Immer mehr Leuten wird dieser Name ein Begriff sein und Menschen, die unsere Musik gehört haben, uns spielen sehen haben und unsere Botschaft erhalten haben, werden uns nie vergessen. Jeder, der uns in den Arsch tritt, kann uns gern an diesem lecken. Für alle anderen: LET`S ROCK !!!! ....... Der Grundstein war gelegt und so sitz ich hier 3 Jahre nach dem Schreiben des ersten Teils der History wieder am PC und zwinge mich dazu das einzutippen, wie sich alles weiterentwickelt hatte. Nun, wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, wir waren zu fünft. In dieser Zeit, die auch sehr wichtig war für unsere heutige Band, entstanden einige Songs. Irgendwann fassten wir den Entschluss diese auch einmal Live aufzuführen. Es boten sich uns einige Gelegenheiten an und als Neu-Band nimmt man natürlich auch alles mit was man bekommen kann. Der einzige Haken an der Sache war, dass wir zum größten Teil immer von anderen Leuten abhängig waren weil wir um Live aufzutreten noch nicht genügend Technik hatten. Aber das war nicht ein zu großes Problem, es fanden sich immer wieder Leute, die uns da zur Seite standen und uns mit Boxen, Mischpult und alles was dazu noch gehört, aushalfen. Die Zahl der Auftritte wuchs und war dann irgendwann schon sogar recht beachtlich. Grützer übte sich wie eine Sau am Doppelfuß, so lange, bis er es drauf hatte. Das war Arbeit sage ich euch. Eine weitere Station in der ARTLESS - Geschichte war der Fall IGNATZ. Zur Erklärung: Die Leute aus der LILA - Pause hatten vor selbst eine Band aufzumachen. Heute existiert diese (in eigenen Kreisen mittlerweile recht bekannt) unter dem Namen "Haftbefehl". Burgi und Grützer unterstützten die Leute weil uns war es echt egal was für Musik gespielt wurde. Wir helfen jedem der den WILLEN hat Hand-Made-Mucke zu machen. Ich kann nicht recht sagen wer da alles mitgespielt hat und wer da alles mal dabei war und es ist eigentlich auch gar nicht wichtig für die History von ARTLESS jedoch der Gitarrist Renè, besser bekannt unter dem Namen "Ignatz" sollte erstaunlicherweise unser zweiter Gitarrist werden. Und das hat geklappt. Sogar recht gut. Wir dachten, dass wenn ein "Rechter" bei uns mitspielen würde wir schnell den Ruf als Naziband weghätten. Für einige Unwissende waren wir das dann auch aber wir haben uns schon immer von dieser Denkweise distanziert. Trotzdem kommen wir mit den Leuten gut aus und wir sind auch recht froh darüber. Es folgten neue Songs und weitere Auftritte - nun zu sechst. Das ging auch alles eine recht lange Zeit ganz gut, nur: die Kritik von den Leuten, vom Publikum. Danke, die war echt ehrlich! Es hieß immer wieder, bei jedem Auftritt: "Die Mucke ist echt geil, Absolut! Nur, der Gesang passt überhaupt nicht." Man kann je meinen, dass es immer Leute gibt denen etwas nicht passt jedoch war es nach jedem Auftritt der selbe Kommentar und wir mussten uns echt langsam Gedanken machen das abzustellen. Es lag also an Lutz. Es war dann auch eine Zeit so, dass Lutz der Einzige war dem sein Gesang gefallen hat. Sorry Lutz, aber du weist das ja selber, wir hatten das ja schon mal. Und dann war es soweit: Wir trennten uns von unserem Sänger Lutz und standen wieder nur zu fünft da. ARTLESS möchte trotzdem noch mal recht herzlich danke sagen denn ohne Lutz hätten wir uns auch nie so entwickeln können wie wir es heute sind. Es hat eben einfach nicht gepasst. So, verdammt verfickte beschissene assi-Kacke. Kein Sänger mehr da und wir nahmen eine kurze Auszeit. Man muß extra noch erwähnen, dass alle Songs die in der Zeit entstanden waren wir im beiderseitigen Einverständnis mit Lutz nicht mehr spielen. Und so waren wir wieder auf "0". . . . aber das waren wir ja nun langsam gewöhnt. Unser fünfter Mann, die zweite Gitarre, Ignatz, verließ uns dann auch noch weil er sich in seiner Band Haftbefehl besser "zu Hause" fühlte. Aber ich denke ARTLESS hat Haftbefehl doch einiges auf den Weg mitgegeben und ich muß sagen, Jungs: Macht Euer Ding!!! 4 Leutchen waren wir mittlerweile nur noch und dann ist es passiert. Es entstanden Songs, welche wirklich mittlerweile echt Klasse hatten. Der Burgi: Gesang und Gitarre, Der Grützer: Gesang und Schlagzeug, der Jedy: Bass, die Claudi: Keyboard. Das war die heilste Besetzung bisher. Wir machten zu 4. unserem Namen echt alle Ehre. ARTLESS, was wie gesagt so viel zu bedeuten hat wie "ungekünstelt". Wir schrieben Songs, welche eine perfekte Mischung aus Aggression und Melancholie waren. Man kann uns nicht einordnen welchen Stil wir verfolgen, Härte verbunden mit Depression und Schmerz - das trifft es wahrscheinlich am Besten. Wir genossen einige Auftritte, es gab immer was zu feiern. Das Publikum war meistens echt angetan von uns. Selbst jene Leute, die mit Metal nichts anfangen konnten hatten uns abgefeiert und meinten: "Total Geil". Das gab uns ganz schön Bestätigung und wir genossen so richtig das METAL/Rock `N` Roll - Leben. Nach dem Motto: SAUFEN, F I C K E N (Yeah!) und totale Mucke-Destruction. Wir besaßen mittlerweile auch echt gutes Equipment mit welchem wir auch mittlerweile unabhängig Live auftreten können. Gestärkt wurden wir durch treueste Fans wie unser guter BOSTO - mir kommen die Tränen mein Schatz, bist echt total EVIL, möchten dich nie vermissen; und zum Beispiel den absoluten NEWCOMER-GUITAR-HERO SCHERZIST! Ohne Worte, muß man erleben! Aber auch alle anderen aus dem Chronical Moshers möchten wir hiermit grüßen, ganz besonders: Mafia, Bachi, Schnitt, Evil - BlackMetal - Schust ... und seine Sindy, Graazer, Bello und alle anderen!!! (es wären einfach zu viele!). Dem Chronical-Moshers zu Ehren schrieben wir auch einen gleichnamigen Song, welcher bis heute zu unseren eigenen Favoriten gehört. Im Moment sieht es allerdings recht zwiespältig mit ARTLESS aus. Im November 2002 hat uns leider unsere Claudi verlassen. Die Gründe sind verschieden und liegen zum größten Teil auch im Privaten. Mehr möchteil auch im Privaten. Mehr möchteoard - Kein typischer ARTLESS - Stil. Wir sind am probieren und haben eine neue Person in unsere Band aufgenommen: Jean-Peer. Ein klasse Drummer und an dieser Stelle höre ich jetzt auf zu schreiben denn hier beginnt ein neuer Abschnitt der ARTLESS - History. ......... ... und wieder einmal habe ich mich dazu durchgerungen unsere Bandhistory nach ziemlich genau einem Jahr zu aktualisieren. Das vergangene Jahr war für Artless eines der erfolgreichsten Jahre der bisherigen Bandgeschichte. Los ging alles mit unserem "neuen Drummer" Jean Peer. Eingewöhnen musste er sich - ganz klar. Auch wir hatten am Anfang so unsere bedenken ob es mit ihm richtig was werden würde oder ob wir uns bald schon wieder nach einem neuen Drummer umschauen oder sich Grützer wieder hinter das Drum setzt. Keiner von uns zweifelte die Fähigkeiten von Jean an nur muß ja auch das ganze DrumRum passen. Nun, alle Sorge umsonst. Jean machte sein Zeug mehr als Perfekt, war zuverlässig und auch sehr eigenkreativ und brachte auch jede Menge frischen Wind in den Laden. Es war ja nicht nur dass wir uns jetzt neu formiert hatten, sonder das schlimmere übel war nun dass wir jetzt als Band nur noch mit 2 Songs da standen weil wir die alten Songs aus "Vor-Jean-Zeiten" jetzt kaum noch spielen konnten. Der Grund: eine fast vollkommene Neubesetzung der Band. Geblieben ist uns unsere Clubhymne "Chronical Mosh" und "Stolen Memories". Aber alles nur halb so schlimm denn wir hatten eine neue Herausforderung und das war neue Songs zu schreiben. Und das musste schnell passieren und auch nicht nur 2-3 Songs, wir wollten wieder auf die Bühne! Also machte man sich über längere Zeit richtig derbe an die Arbeit. Es entstanden ein paar wenige neue Songs die unserer Meinung nach richtig geil wurden. Was neu und auch etwas eigen an den neuen Songs war, war das Tempo. Irgendwie waren viele Songs recht langsam bis Midtempo. Das war neu denn man ging da ganz schön zurück vom Gaspedal aber es war richtig geil. Es gab keinen den man damit nicht oder nur ganz schlecht begeistern konnte. Die Songs rockten viel mehr, der Groove war tausend mal besser als zuvor und das allgemeine Zusammenspiel der Band war glaube ich noch nie so gut wie zuvor. Jean überzeugte mit einem richtig guten Drumming, langsam aber Saugeil, Burgi röhrte wie ein Tier - ebenfalls Saugeil, Grützer tat sein übriges im Songwriting (ich denke mal auch saugeil) und unser Jedy - na der ist sowieso saugeil!!! Fazit: wir waren alle rundrum zufrieden! So richtig erinnern kann ich mich nicht mehr so richtig wann in dieser Besetzung unser erster Gig war. Es müsste Ende März zur Metal-Party im Musikcafè Reichenbach gewesen sein. Die Party war dort wieder mal richtig gut nur sagten wir uns dass dies das letzte mal gewesen ist weil dort einfach kein Platz zum Mucken ist. Wir merkten immer wieder im Musikcafè dass wir uns dort unter unserem Wert verkauften. Es war kein Platz zum Feiern! Kein Platz für die Band - kein Platz für die Fans! Und das ist Müll! Aber zum Aufwärmen für ein recht erfolgreiches Jahr war das Ding allemal recht ordentlich. Voll war es im Musikcafè und voll waren auch wir danach. Und wie. ( ... Gruß an Moni ... ) Auch nach Musikcafè machte man sich in weiteren Proben kräftig an die Arbeit neue Songs aus dem Reichenbach Metal-Boden zu stampfen. Danach ging es weiter mit einem richtig gutem Gig. Nikolaikirche Auerbach! Das war richtig geil. Wir spielten dort mit Kultheit und Ganymed. Zu Kultheit sei nur eines gesagt. Die Leute sind sehr sympathisch und können auch spielen wie verrückt, ganz ehrlich aber jedoch hat es rein vom Musikgeschmack keinen von Artless gefallen. Aber eines muß man den Leuten lassen: Reign In Blood von Slayer zu covern ... alle Achtung, geil! Und zu Ganymed sei gesagt, die Leute sind einfach nur total Evil und sind mittlerweile zu übelsten Kumpels mutiert und kommen auch immer regelmäßig zu unseren obergeilen Club-Partys. Wir hatten dieses Jahr einige Gigs mit den Leuten und jedes Mal war die Party voll am kochen. Es kann sein dass ich zwischendurch einiges vergesse zu erwähnen aber der Alkohol hat bis jetzt schon so seine Spuren im grauen Netzwerk der Intelligenz hinterlassen... 13./14.Juni 2003 : "Chronical-Moshers" OA in Reichenbach. Unser eigenes Open Air. Und wir waren mit Artless die Opener. Ich muß sagen, dafür dass wir absolut alle waren weil wir ja das gesamte Open Air mit aufgezogen hatten waren wir recht fit auf der Bühne und haben Ärsche getreten. Ich fand das ganze Ding (obwohl es nur 4 Songs waren!) richtig geil und die Resonanz vom Publikum und von einzelnen Leuten danach vermittelte der Band ein richtig gutes Gefühl und das machte uns richtig stolz dass sich die verdammten Mühen auch mal auszahlen. Wir bedauerten von der Bühne wieder runter zu müssen um den nachfolgenden Acts Platz zu machen aber es geht ja irgendwann auf einer anderen Bühne weiter ... und das war schon eine Woche danach. BOA 2003 in Schöneck. Ich könnte heulen. So geil wie das Chronical Moshers war, so Scheiße war das BOA. Und das lag nicht an den Leuten vom BOA, sondern ganz allein an Grützer (ich schäm mich heut noch wie blöde). Sehr enttäuschend für Artless und alle Fans aber der Alkohol. DER ALK! Der gute Onkel Jedy hatte eine 2Liter Flasche mit einer guten Mischung eingepackt. Und die war natürlich saulecker. Man schmeckte den Alk kaum, das Zeug war süffig ohne Ende und knallte - genau 10min. vorm Auftritt. Das Zeug knallte dann aber gleich so laut, dass ich exakt 10min. bevor wir auf die Bühne mussten ich (Grützer) auf der Wiese vor der Bühne eingeschlafen bin - ich irgendwann geweckt wurde - auf die Bühne kroch - und einfach alles nur Scheiße war. Es tat mir vor allem für die Band leid weil es genauso ihr Ruf ist und die waren auch alle richtig sauer. Und mir war das ganze eine Lehre weil es ging wirklich alles schief und ich versprach der Band nach dem BOA 03 dass dies eine einmalige Aktion war, ich mich total verschätzte und wir das auf jeden Fall wieder gut machen werden. Wie? Mit einer riesen Metal-Party im Bergkeller Reichenbach mit Live-Musik. Das war vielleicht geil .... Eine Party von Artless und Ganymed mit 4 Bands: Constant Endless (Hardcore-Band, richtig gut gemacht und echt sympathische Leute), Disrepute (gnadenlos geil, hatten als Überraschung für Zimmi = BOA - Veranstalter der seinen Junggesellenabschied im Bergkeller feierte, gespielt), Artless und als Headliner Ganymed. Die hatten dort dann weit über 2Stunden spielen müssen weil die Party einfach zu groß war. Die Leute, obwohl es nicht sehr viele waren konnten vom feiern nicht genug bekommen und so war die Party einfach nur gigantisch und wir als Artless hatten den BOA-Reinfall wieder gut gemacht. Dem waren wir uns sehr sicher. Bergkeller-Chef Uwe Treitinger fand die ganze Sache auch recht gut und er war der Meinung so ein Event 2mal im Jahr zu starten. Wir alle freuen uns schon auf das nächste mal, was am 22.11.03 stattfinden wird. Der Sound im Bergkeller ist der Hammer gewesen und ich kann die Party (für 5 oder 6 € Eintritt) einfach nur empfehlen... Eine der besondersten Aktionen 2003 war Artless in Nordhorn. 5 Tage waren wir im hohen Norden. Das ganze schimpfte sich Europe-Rock-Festival 2003. Hmm, Workshops, Essen, Saufen und Live - Mucke ... klingt ja erst mal übelst fett. War es aber nur teilweise. Die negativen Punkte waren die Verpflegung und die Workshops. Die Fresserei schmeckte wie Fresserei und die Workshops - da musste (!!!!) man teilnehmen. Da wurden aus verschiedenen Bands jeweils 1 bis 2 Leute rausgenommen und neu formiert. Und das, wo wir die einzige Metal Band waren. Was sollte dabei rauskommen? Nix, außer Jedy, der mit Polen und Holländern zusammen gemuckt hatte (der hat zwar kein Wort verstanden aber das war ihm doch egal - Hauptsache Bier!) und in kurzer Zeit 2 Songs mit den Leuten machte. Allen anderen war die Sache ein bisl zu doof und wir versteckten uns in Zelt nähe und hielten uns am Bierkasten und Wermutflaschen fest. Trotz allem muß man sagen dass Artless zwar in Nordhorn als einzige Metal Band bestimmt schockte aber dennoch recht gut ankam. Es gab einen guten Kontrast zu den anderen Bands. Spielerisch waren die anderen Bands auf jeden Fall sehr sehr gut unterwegs und waren auch alle richtig easy drauf gewesen aber wieder einmal hat es keinen von uns vom Hocker gehauen. Jedoch Respekt verdient jeder der so kreativ ist und eigene Songs macht und die Live präsentiert. Erst mal nachmachen! Das Highlight für Artless war in Nordhorn die Gelegenheit unser erstes Demo aufzunehmen. Eigentlich sollte da an dem Abend wo jede Band spielte von jeder Band ein Live-Mitschnitt gemacht werden. Wurde ja auch - bis auf uns. Da ging grad wieder mal was schief und wir waren die einzige Band die ohne Demo gehen soll? Nicht mit uns! Zwar höflich, aber auch verärgert sprachen wir mit den Leuten und suchten nach einer Lösung auch ein Demo zu bekommen. Wann gibt es schon mal die Möglichkeit kostenlos was aufzunehmen? Jeder der Ahnung hat weiß wie schwer das ist. Die Leute aus Nordhorn - die Veranstalter - Respekt, denn die hatten ein Tag danach noch mal aufgebaut und wir durften 6Songs nachträglich einspielen. Voll genial denn man hatte endlich auch mal was in der Hand. Das Problem war nur, dass Grützer schlimmste Stimmprobleme hatte und das auf dem Demo echt stark zu hören ist. Nur hat man schon mal die Gelegenheit für solch eine Aufnahme muß man die Gelegenheit wohl wahrnehmen und das beste daraus machen. Die Qualität des Demos ist richtig gut und kann mit vielen anderen gehörten Demos aber locker mithalten. Wir sind sehr stolz darauf und mit CD hat man schon andere Möglichkeiten. Alles nach und nach... Und immer wurde an neuen Songs gearbeitet. Wir brauchten Programm, Programm und Programm. Anfang August spielten wir in Wohlbach. Das war wieder mal was besonderes, denn eine Woche zuvor hatte sich unser guter Jedy einen Eisenträger auf den Fuß fallen lassen und sich somit geringfügig weh getan. Jedenfalls so sehr dass für ihn Wohlbach gestorben war. Nur was war mit den anderen drei Leuten von Artless? Spielen oder nicht spielen? Das war hier die Frage. Absagen eine Woche davor - das ist Scheiße , für uns und für den Veranstalter. Nur was machen? Grützer kam dann mal auf die Idee unseren treuen Fan und ChronicalMoshers-Kumpel Kai zu fragen ob er es sich zutrauen würde bei einem Gig Bass zu spielen. Mir ist da echt kein anderer außer ihm eingefallen denn er kennt unsere Songs mit am Besten und ist sehr musikalisch und ihm hatten wir es echt zugetraut in nur einer Woche Jedy`s Part ( er hatte nix dagegen) live zu übernehmen. Und? Geschafft! Jeden Tag geprobt hatten wir es hinbekommen bis auf einen Song in Wohlbach alles Live mit Kai zu spielen. Respect, Respect, Respect - You are the Evil Number 1 !!! Das muß in einer Woche erst mal jemand schaffen. Ja, Wohlbach war richtig geil. Und da ging alles los ... Kai, ich glaub da hatte einer Blut geleckt, dass das auf der Bühne endlos geil war. Irgendwann kamen wir ins Gespräch ihn als zweiten Gitarristen einzusetzen. Dies hatten uns übrigens schon viele Leute geraten eine zweite Gitarre mit reinzusetzen. Das wussten wir schon lang nur wen nimmt man da? Das ist nämlich auch Scheiße wenn das bloß ne fixe Idee ist und nach 1 Monat ist wieder Ende der Veranstaltung. Kai ist musikalisch, kann spielen, singen und ist optisch auch ein Typ der zu den restlichen 4 hammergeil aussehenden Artless Leuten passen würde. Wir sind die Besten!!! Hihi. Nach langem reden und philosophieren machte man eine Probe. Und es klappte. Gitarre und Verstärker - waren zum Glück schon im Besitz von Kai, so dass das finanzielle Problem gelöst war. Neue Songs - erst mal beiseite gelassen. Die alten mussten für 2 Gitarren überarbeitet werden. Und in dem Moment wo ich jetzt die History erweitere, erst jetzt kann man sagen dass wir fertig sind. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mit Kai geht wieder einmal ein neuer Abschnitt der Artless-History los und man hat das Gefühl dass es von mal zu mal immer besser wird. Mit 2 Gitarren haben wir unsere alten Songs auf jeden Fall sehr aufgewertet und das Klangbild ist auf jeden Fall besser geworden. Die folgenden neuen Songs werden sich mit Sicherheit sehr als richtig gute MetalMusik entfalten und der Anfang wurde mit "Fragile Paradise" auf jeden Fall gemacht. Das ist langsam richtig gute Qualität, vor allem vom Songwriting her gesehen. Der Song geht bestimmt in die Geschichte von Artless ein weil in der Art kaum ein anderer Song von uns mithalten kann. Aber es soll jeder selbst hören .... Auf jeden Fall sind wir froh Kai als festes Mitglied der Band aufgenommen zu haben und hoffen auch, dass er sich bei uns wohlfühlt denn leicht ist es bestimmt nicht immer. :-) Zeitgleich zum 5.Mann in der Band, Kai, haben wir uns Proberaummäßig gesehen von der Stadt Reichenbach entgültig gelöst. Und nicht nur von der Stadt, vor allem von der "Lila Pause". Wir haben wie schon einmal erwähnt Elvira und der Stadt viel zu verdanken, trotzdem sind wir froh endlich einen Proberaum gefunden zu haben wo wir sehr unabhängig sind. In dem neuen Gebäude der "lila Pause" war ein Proberaum für uns vorgesehen jedoch erfüllte dieser keine Kriterien die für einen PR wichtig und vor allem notwendig sind. Angefangen vom Schlüsselproblem bis über dies und das bis hin zum Schallproblem usw., ich möchte gar nicht erst auf alles näher darauf eingehen. Jedenfalls suchten wir schon sehr lange nach einem neuen Proberaum denn aus dem alten mussten wir raus weil das Gebäude abgerissen wird und in die neue Lila Pause wollten wir nicht (aus zum Teil o.g.Gründen). Grützer ist mit Cafè-Besitzerin und Pfarrers Gemahlin Frau Alders über dieses Problem einmal in Gespräch gekommen und Frau Alders gab mir da eines Tages mal eine Telefonnummer. Danke Frau Alders! Die Nummer hatte uns sehr geholfen und Leute, geht wenn ihr in Reichenbach seid geht ins Marktcafè - gemütlich, köstlich und nettes Personal. So viel Werbung als Dank. Ich rief dann auch gleich mal die Nummer an und machte mit Jörg Windt einen Termin zur Besichtigung. Jörg hatte uns da mal so 3 Räumlichkeiten gezeigt und wir hatten uns auch recht schnell entschieden. Der neue Proberaum sollte der ehemalige Essensaal der Brauerei Cunsdorf werden. Eine entlos geile Räumlichkeit, genau unseren Vorstellungen entsprechend. Und hier sind wir jetzt auch nach langer Einrichtungszeit "zu Hause" und lassen unserer Kreativität freien Lauf. Neuer Proberaum und neuen Mann in der Band ... na wenn das nichts wird. Viel Respekt geht am Schluss noch an Jörg Windt, wir sehen was du über Jahre noch für Arbeit hast (wenn du uns mal brauchst, du weist wo du uns findest) und man sollte erwähnen dass die Wohnung von Jörg genau unter unserem Proberaum ist. Wir übertreiben es ja nicht mit 2 Proben in der Woche aber trotzdem alle Achtung weil laut ist es .... An dieser Stelle bin ich der Meinung dass dies für knapp ein Jahr Bandbericht reichlich ist und eine Fortsetzung folgt ja sowieso irgendwann wieder mal. Man muß sich immer etwas dazu zwingen sich hinzusetzen und alles versuchen irgendwie im Kopf zu ordnen. Aber alles nach und nach .... Die übelsten Grüße an alle die uns kennen, an alle Chronical Moshers, vor allem an Ganymed und Dank an alle die uns in irgendeiner Weise geholfen oder unterstützt haben. Nothing can Stop us .... Chronical Mosh !!! 07.04.2004 - Arschkalt draußen und es pisst schon seit mehr als 3 Tagen. Wann wird`s mal wieder richtig Sommer? Na egal, War Is Coming - so oder so!!! Auf jeden Fall gibt es auch seit geraumer Zeit wieder einige Neuigkeiten auf welche man auf gar keinen Fall in unserer kleinen History verzichten kann. Wo fängt man an und wo hört man auf? Aufgehört zu schreiben hatte ich auf jeden Fall mit unserem neuen Proberaum und dem Newcomer James Hatfield alias Kai. Geübt hatten wir - wie verrückt, hatten alte Songs immer mehr gefestigt und tasteten uns auch nach "Fragile Paradise" an weitere neue Songs heran. Aber dazu später mehr. Es lief auf jeden Fall mehr als gut, hatten ne Mega Einzugsfete im Proberaum hinter uns gebracht, Jedy hatte Chilli mitgebracht, jeder musste Scheißen wie blöde und keiner war betrunken. Wirklich keiner!!! Mit ganz wenigen Ausnahmen... Wir hatten also die Fete hinter uns gebracht und waren auch wirklich sehr erfreut am nächsten Tag alle lebend wieder zu sehen. Wie gesagt probten wie recht regelmäßig, übertrieben haben wir es jedoch auch nicht. An dem Tag hat der keine Zeit, an dem Tag der und an dem anderen Tag der. Ist echt nicht leicht mal ein paar geregelte Probezeiten auf die Beine zu bekommen. Aber aller Anfang ist schwer und irgendwann war auch diesbezüglich eine Lösung gefunden. Jedy ist die Woche über immer auf Montage gewesen und so verzichteten wir in der Woche auf unseren Bassisten und legten dafür am Wochenende ne Hammersession hin. Irgendwann war es dann auch wieder mal soweit bei unserem Uwe im Bergkeller aufzumucken. Man darf vorstellen, es waren am Start: Death Road Dogs (der erste Song war geil), Disrepute, Ganymed und diesmal durften wir sogar mal als Headliner agieren. Welch Ehre! War ein Saugeiler Abend, die Stimmung war professionell nur ein paar Leute hätten mehr sein können obwohl trotzdem sehr gut gefüllt war. Nachzutragen ist außerdem noch dass dies ja der erste offizielle Artless-Gig war mit Kai und dafür hatte der Irre das mehr als saugeil gemacht. Davor hatten wir in so einem Kuhnest im Vogtland namens Eich schon mal ne Mucke mit Kai gehabt - organisiert von Kollegen von Jedy. Resultat: Was war dat denn? Nur Parfumstinkerarschlöcher mit komischen Gesichtern zum reinhauen als Publikum und wir hatten uns da einen abgemacht und die sitzen vor uns am Tisch und spielen Karten und glotzen wie ich darf nicht gucken. Außer unser harter Kern und paar Besoffene die da rumgerannt sind hätten wir uns das getrost schenken können. Aber so was gibt's eben auch mal. Die Nutten hatten gefehlt aber egal! Also schleunigst wieder zurück in Proberaum und da weitermachen wo wir aufgehört hatten. Alles lief prima und wir hatten uns auch alle ganz sehr lieb bis - ja bis es draußen kalt wurde und unser ach so riesig geiler Proberaum einfach nicht von uns ausgeheizt werden konnte. Manche Tage ließen wir unsere Heizer 2 Stunden am Stück auf Hochtouren laufen und schafften es mit großer Mühe auf vielleicht gerade mal 8°. Jeder Musiker kennt das Problem, dass man auf Dauer einfach mit kalten Fingern nicht unbedingt sehr produktiv ist also musste diesbezüglich auch schleunigst eine Lösung gefunden werden. Das Problem wurde wie folgt gelöst: An unseren Proberaum angrenzend befand sich noch ein etwas kleinerer Raum, ca.4 mal 5 Meter groß. Recht klein aber wir dachten uns dass wir da schon Platz haben würden. Wir machten uns an die Arbeit und besorgten uns zuerst alle notwendigen Baumaterialien. Alle Fenster wurden auf unsere übliche Art und Weise komplett unwiderruflich verschlossen, die Wände wurden gedämmt und die Decke wurde neben einer Schicht Styropor noch mit Filz ausgehängt. Das Ergebnis war ein kleiner aber recht geiler Proberaum der einem Studioraum glich, was sich später noch als sehr nützlich erweisen sollte. Alles war hervorragend gedämmt und das Heizproblem hatten wir auch los denn ein kleiner Ölradiator reichte dafür vollkommen aus. Noch eine Zeitschaltuhr drangehängt (Ich hatte die Scheiß Uhr zwar nie richtig kapiert aber warm war`s allemal!) und es konnte wieder los gehen. Der Proberaumalltag war wieder eingekehrt und richtig gemütlich war es. Das Rauchabzugsproblem war durch die vollkommene Isolierung zwar nun etwas extremer als sonst vorhanden aber umgebracht hat es keinen und geraucht werden muß ja bekanntlich in einem Proberaum. Und dies nicht zu wenig! Kai erwähnte schon des öfteren dass Daniel von Ganymed technische Möglichkeiten einer Demo-CD-Aufnahme besitzt und er sich bereit erklären würde sich dafür auch Zeit zu nehmen. Man hatte das gehört und hingenommen. Das Interesse war zu mehr als hundert Prozent vorhanden aber man glaubte noch nicht wirklich daran dass dies eines Tages auch wirklich einmal wahr werden würde. Nun, wir hatten uns getäuscht. Daniel hatte uns wie gesagt seine Hilfe angeboten und schon bald stand auch schon nachdem wir uns einig waren welche Songs wir aufnehmen möchten der erste Aufnahmetermin. Für uns natürlich alles Neuland denn unsere erste Demo-CD war ja eine Live-Scheibe und da hat man eben gespielt und es wurde gleich alles auf nen Rohling gepresst. Wir waren alle sehr gespannt was alles auf uns zukommt. Daß man die ein oder andere Stelle schon auch mal 10-20 mal einspielen muß dessen waren wir uns im Vorfeld schon bewusst. Arbeit war damit verbunden das wussten wir! Jetzt sollte sich unser kleiner Studio-Proberaum das erste mal richtig bewähren denn Daniel nahm uns mit seinem transportablen Mini-Tonstudio bei uns im Proberaum auf. Alle Abmischarbeiten sollten zu Hause bei Daniel am Rechner gemacht werden. Jean machte den Anfang. Ich glaube 3 Tage brauchten wir um allein nur das Schlagzeug von 6 Songs einzuhämmern. Nerven mussten wir da schon behalten und unser Schambär (Jean-Peer) konnte seinem übermäßig vorhandenem Spieltrieb endlich mal freien Lauf lassen. Begleitet hatte Ich bzw. Burgi ihn über Kopfhörer als Tempoanhaltspunkt. Jedoch irgendwas ist einwenig untergegangen: Das Tempo bei Chronical Mosh war doch schon etwas heftig, was wir leider erst merkten wo es um das Gitarre einspielen ging und das gesamte Drum-Mikroset schon wieder weggeschafft war um den Song noch mal langsamer einzuspielen. Also mussten wir auch da durch. Um es mit der Aufnahme kurz zu halten, jeder spielte bzw. grunzte seinen Part ein. 2 Monate hatten wir ca. insgesamt dazu benötigt. Wir waren noch nicht ganz fertig bekamen wir die Nachricht vom Vermieter Jörg Windt dass wir aus dem Proberaum rausmüssen. This is Bullshit! Aber Jörg machte uns ein Angebot dass wir doch im Fabrikgebäude etwas weiter hinten eine Probemöglichkeit hätten. Wir müssten uns die Raume eben nur herrichten. Man, wie oft wir schon umgezogen sind, hatten uns gerade eingerichtet und waren noch nicht mit der Aufnahme fertig und hatten einen Umzug bevorstehen. Die Räume waren nicht schlecht, vollkommen ausreichend eben nur war da am Anfang noch das Problem dass da Schnee drin lag weil die hier und da doch nicht ganz so dicht waren. Also, Fenster zumauern und irgendwie so schnell wie es geht die Räume herrichten. Jörg versicherte uns auch wenn wir diesmal noch mal umziehen dass wir nicht ganz so schnell wieder raus müssen. So 2 Jahre, vielleicht auch 3 das wäre ja wenigstens etwas. Ansonsten gibt es ja in diesem scheiß Reichenbach absolut keine Probemöglichkeiten. Ca. ein Monat verging und wir hatten wieder mal einen neuen Proberaum. Sehr gemütlich ist er geworden und wir können ihn auch ausheizen. Wir hatten ihn wieder total gedämmt so dass wir auch im neuen Proberaum mit unserer Aufnahme fortfahren konnten. Analog bekam ich einen Anruf von einem Reichenbacher Künstler namens Gero Fehlhauer. Ziemlich abgefahren der Typ aber voll i.O.! Er wollte dass wir für ihn zu einer Ausstellungseröffnung im Reichenbacher Neuberinhaus spielen. Er kam zu uns und präsentierte uns einige seiner Werke. Die Ausstellung verlief unter dem Motto Rebellion und Gesellschaftskritik und er benötigte dazu eine Band welche sich von der Masse abhebt und musikalisch die ganze Scheiße in Welt und Politik vertont. Für uns war dies auf jeden Fall eine ungewöhnliche und große Herausforderung denn was für Leute (die Masse) auf eine Kunstausstellung geht kann man sich ja vorstellen. Auf jeden Fall wird dies kein Metal-Publikum sein. Für uns stand die Frage ob oder ob wir das nicht machen eigentlich nicht, denn Gero war uns sehr sympathisch, die Bilder waren geil und wir bekamen dafür Kohle. Wir überlegten nur etwas hin und her ob wir das ganze nicht etwas entschärfen sollten und uns nur instrumental präsentieren. Eine Situation die für eine Band nicht ganz leicht ist, denn macht man das ganze ohne Gesang zeigt man sich nicht wie man eigentlich ist und macht man das ganze mit Gesang kommt das ganze vielleicht zu scharf. Nach langem Überlegen und Reden kamen wir zu dem Entschluss das ganze als Novum instrumental live zu spielen. Der Tag war gekommen, die Leute (das Publikum ) trat ein, ich sah die ersten mit Hörgerät, mein Gesicht wurde immer bleicher, der Altersdurchschnitt lag bei etwa 50 und meine versteckte Sherry-Flasche hatten die Klopfköpfe auch entdeckt! Wir standen nun da in einem voll erleuchteten Raum, der Soundcheck verlief mehr als mies aber wir mussten anfangen. Als erster Song erklang Evoke The Evil mit einem recht soften Anfang vielleicht ganz passend gewesen so zur Einstimmung. Danach kam die erste Rede, dann spielten wir wieder, dann die zweite Rede, dann spielten wir wieder usw. ... Man wollte es kaum glauben aber die Aktion kam MegaHammer an. Außer eine Beschwerde wegen der Lautstärke (wahrscheinlich der Typ mit Hörgerät) waren die Leute durch die Bank begeistert. Und wir konnten uns auf die Schultern klopfen dass doch alle Bedenken und Ängste im Vorfeld für umsonst waren. Man muß ja auch sagen dass das Motto der Ausstellung und die Bilder von Gero schon mit unserer Mucke harmonierten. Gero hatte sich noch eine kleine Special-Aktion einfallen lassen. Aufgrund des vielen Nazi-Spuk`s in Reichenbach wo viele unschuldige Leute u.a. auch wir mit in den Dreck gezogen wurden kreierte er ein Plakat mit dem Reichenbacher Stadtwappen und dem Spruch Gesicht zeigen gegen RECHTS . Fast alle Leute vor Ort unterschrieben darauf und wir setzten groß ARTLESS und unsere Namen darunter. Eine gute Gelegenheit der Masse zu zeigen dass wir nicht rechts sind. Irgendwie hing uns nämlich der Ruf noch nach dass wir Jahre in der Lila Pause probten. Wir würden, auch wenn unbewusst, immer wieder mit Nazis in Verbindung gebracht und das hat uns nicht wirklich gefreut. Nun, es dauerte nicht lange hing das Plakat auf dem Reichenbacher Marktplatz im Schaufenster vom Bürgerbüro. Feine Sache und die ersten Drohanrufe ließen auch nicht lang auf sich warten. Blöde Situation denn gegen die Leute persönlich (einige) hatten wir nie was. Wenn die Scheiße bauen ist das noch lange nicht unser Problem. Burgi und ich trafen uns mit einem von der Lila und klärten dies. Verständnis haben wir damit garantiert nicht geweckt aber befürchten brauchen wir für die Zukunft allerdings (hoffentlich) auch nichts mehr. Jeden Seins eben! Wer uns kennt weis auch wie wir zu dem Thema Rechtsradikalismus stehen und wir dachten eigentlich auch immer das wissen die Betroffenen auch. Aber na ja, egal! Mit Gero haben wir auch gleich noch einen richtigen Glücksgriff gelandet weil er uns eines seiner genialen Bilder überlassen hat welches wir als CD-Cover benutzen dürfen. Ein irre geiler Zug von dem Menschen denn das Bild ist wirklich der Hammer und passt vor allem auch zu unserer Mucke. Wir freuten uns natürlich riesig und das sollte noch nicht einmal genügen. Gero steigerte sich da so rein dass er anfing über Booklet-Gestaltung zu reden. Er bekam Photos von uns, bearbeitete diese und wir sagten ihm was textlich alles enthalten sein soll. Für eine Demo-CD ein recht großer Aufwand aber das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Tausend Dank hiermit an unseren Turnschuhpolitiker Gero!!! Zurück zur CD-Aufnahme. Es war soweit alles geschafft, Burgi musste nur noch zwei Songs eingrunzen: Fragile Paradise und Evoke The Evil , sehr toll dass beim letzten Song, er war fertig eingesungen Stromausfall war und der Knopf Speichern noch nicht gedrückt wurde. Also musste der Burgi Evoke... noch mal einsingen und dann war die Aufnahme entgültig im Kasten auch wenn sich der Burgi mit dem OOH - Grunzer bei Evoke ... bei genau 3.03min. etwas schwer getan hat und ich dies übernehmen musste. Hihi! Daniel machte sich echt eine ganz schöne Arbeit. Er muß Berichten zu Folge Stunden lang gesessen haben und versucht haben uns einen druckvollen Sound zu zaubern. Die Mühen hatten sich gelohnt. Ich bin mit dem Endergebnis mehr als zufrieden und wir können uns mit dem Demo echt hören lassen. Endlich mal was Richtiges was wir mal jemandem von uns vorspielen können. Mit der Zeit sind wir auf unser Live-Demo aus Nordhorn auch gar nicht mehr so recht stolz weil wir ja jetzt wissen wie man auf einer ordentlichen CD klingen kann. Auch an dieser Stelle Tausend Dank an Daniel. Wir wissen deine Mühen zu schätzen! Wir haben zwei verschiedene Exemplare fertigen lassen. Beide jedoch in ganz begrenzter Stückzahl denn wenn mehr Nachfrage sein sollte als wir machen lassen haben kann man ja jeder Zeit noch welche machen. Alles kein Problem! Die eine CD wird eine Offizielle die man mal wo mit hinnehmen kann wenn wir wo spielen und beim Publikum das Interesse für ein Demo geweckt wurde. Die andere CD haben wir nur für unsere Kollegen gemacht. Mit einem Coversong von Six Feet Under. Mit anderen Worten beinhaltet die CD im Endeffekt folgende Songs: 1)Serenade Of A Dying World Pt.1 2)Evoke The Evil 3)Sense Of Isolation 4)Fragile Paradise 5)ein hyperschnelles Chronical Mosh und für die Kollegen 6)War Is Coming ! Jede Band weis wie wichtig eine solche CD für die Zukunft sein kann. An dieser Stelle bin ich wieder mal fast am Ende. Mehr gibt es in groben Zügen erst einmal nicht zu berichten. Wir mussten auch eine kleine Notpause einlegen weil mich eine recht brutale Lungenentzündung ereilte und da mit Band usw. nicht viel los war. Aber man ist wieder unter den Lebenden und es kann wieder losgehen. Bis dahin. Wenn`s was Neues gibt setz ich mich wieder hinter das Tippbrett. Grüße an alle von uns! G r ü t z e r Stand: nicht aktuell!!! Wird in Kürze vervollständigt!!! |
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